
[ Telegramm aus dem Großen Hauptquartier, um 17 Uhr ]:
Im April 1917 hatte das Britische Königliche Fliegerkorps große Verluste. Viele davon gingen
auf die Rechnung dieser Herren der Jagdstaffel 11. Von links nach rechts: Sebastian Festner
(gefallen im April 1917), Karl-Emil Schäfer (gefallen im Juni 1917), Manfred von Richthofen
(gefallen im April 1918), Lothar von Richthofen (gestorben 1922) und Kurt Wolff (gefallen
im September 1917).
Dort trifft er den Kommandierenden General der Luftstreitkräfte (Kogenluft),
Generalleutnant Ernst von Hoeppner und Oberstleutnant Hermann von der Lieth-Thomsen, den Chef des
Generalstabes der Luftstreitkräfte.
Manfred von Richthofen trifft von Generalfeldmarschall Paul von Beneckendorf
und von Hindenburg. Im Gespräch stellt sich heraus, dass beide in der Kadettenanstalt
Wahlstatt dieselbe Stube bewohnt hatten - im Abstand von mehr als 40 Jahren.
Bei einem Aufenthalt in Berlin-Grunewald trifft Manfred von Richthofen seinen ehemaligen Lehrer
von der Kadettenanstalt, Hauptmann Salzmann
Richthofen hält sich in Schweidnitz auf und diktier seine Autobiografie 'Der Rote
Kampfflieger'. Hierbei kommt es zu Verwirrungen bei der örtlichen Bevölkerung: 'Wer ist das
junge Fräulein, dass Tag für Tag beim Rittmeister ein- und ausgeht?' Neugierigen Menschen
stellt er, Manfred von Richthofen, sie schonmal als seine Verlobte vor.
Zeichnung erstellt von Prof. Arnold Busch während seines Aufenthaltes bei der Jagdstaffel 11
im Juni/Juli 1917
Manfred von Richthofen und Schwester Käthe Ottersdorf, die sich während des Lazarett-Aufenthalts
liebevoll um den Verwundeten gekümmert hatte. Zwischendurch durften Manfred und Kurt Wolff, der
wenige Tage nach Richthofen verwundet und ins Lazarett eingeliefert wurde, die Staffel besuchen.
Schwester Käthe war dabei und sorgte für Gemütlichkeit (berichtet Prof. Busch, der ebenfalls vor
Ort war).